Was kann KI: Experten der Plattform beim KI-Speed Dating mit Bürgerinnen und Bürgern

Nachfragen, Wissenslücken schließen, Gehörtes überprüfen: Beim Speed-Dating-Format „Perfect Match – Was kann Künstliche Intelligenz?“ im Berliner Futurium kamen Bürgerinnen und Bürger Ende Oktober in lockerer Atmosphäre ins Gespräch mit KI-Fachleuten aus Wissenschaft, Wirtschaft und Politik. Die Plattform Lernende Systeme beteiligte sich mit zahlreichen Mitgliedern an dem unkonventionellen Format und präsentierte vor Ort ihre Anwendungsszenarien.

„Künstliche Intelligenz bildet die kognitive Leistung des Menschen auf Computern ab. Bei Spezialleistungen ist sie stark, von einer generellen menschlichen Intelligenz aber meilenweit entfernt.“ Wolfgang Wahlster, Chef-Berater des Deutschen Forschungszentrums für Künstliche Intelligenz (DFKI) und Mitglied im Lenkungskreis der Plattform Lernende Systeme, setzte in einem einführenden Gespräch einen Rahmen zum technologischen Stand. In vielen Bereichen wie etwa der Medizin kann KI schon heute den Menschen wirksam unterstützen. „Wichtig ist nun, die Schnittstellen zu klären und aus der Black-Box etwas Transparentes zu machen“, so Stefan Brandt, Direktor des im September 2019 eröffneten Futurium.

Fachwissen in fünf Minuten

Nach einer Vorstellung verschiedener KI-Demonstratoren und Anwendungsszenarien konnten die Besucherinnen und Besucher der Veranstaltung Vier-Augen-Gespräche mit den anwesenden KI-Expertinnen und -Experten vereinbaren. Gemäß der Idee des Speed Dating standen ihnen dafür jeweils fünf Minuten zur Verfügung. Neben den Bundestagsabgeordneten Anke Domscheidt-Berg (Die Linke) und Mario Brandenburg (FDP) stellten sich auch zahlreiche Mitglieder der Plattform Lernende Systeme den Fragen der Bürgerinnen und Bürger.

Was KI aus technologischer Sicht bereits kann und was nicht, erläuterten Wolfgang Wahlster sowie Jack Thoms, Leiter des Forum Digitale Technologien, und Aljoscha Burchardt, stellvertretender Standort­sprecher des Deutschen Forschungszentrums für Künstliche Intelligenz (DFKI GmbH) in Berlin. Wie Künstliche Intelligenz die Mobilität verändert, skizzierte Claus Bahlmann, Leiter der Forschungsarbeit zu intelligenten Mobilitätssystemen bei der Siemens Mobility GmbH und Mitglied der Arbeitsgruppe 5 der Plattform Lernende Systeme. Für Fragen zum Einsatz von KI in der Medizin stand Klemens Budde, Leitender Oberarzt an der Charité Universitätsmedizin Berlin und Leiter der Arbeitsgruppe 6, bereit. Michael Gustmann, Betriebsleiter beim Kerntechnischen Hilfsdienst und Mitglied der Arbeitsgruppe 7, zeigte Möglichkeiten und Herausforderungen beim Einsatz von KI im Katastrophenschutz auf. Klaus Heine, Jura-Professor an der Erasmus University Rotterdam und Mitglied der Arbeitsgruppe 3 stellte sich rechtlichen Fragen rund um den Einsatz von KI. Fragen zu den Inhalten der Plattform Lernende Systeme beantwortete Birgit Obermeier, Referentin für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit in der Geschäftsstelle.  

In einem lockeren und dynamischen Rahmen konnten die rund 80 Gäste ungezwungen und auch ohne Vorwissen jede Frage stellen, die sich ihnen zum Thema Künstliche Intelligenz stellt.

Die Veranstaltung war eine Kooperation von Futurium, Forum Digitale Technologien und der Plattform Lernende Systeme.

Weitere Informationen:

Linda Treugut / Birgit Obermeier
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Lernende Systeme – Die Plattform für Künstliche Intelligenz
T.: +49 89/52 03 09-54 /-51
M.: +49 172/144 58-47/-39
presse@plattform-lernende-systeme.de

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